Start

Neueste Nachrichten

Meist gelesen

Willkommen im Kirchengemeindeverband Seebergen

 

Unsere Jahreslosung für 2018:

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6 (L)

 

Liebe Leserin, lieber Leser!    

Neulich schrieb mir ein Kollege: „Schickst du bitte das geistliche Wort, wir warten sehnsüchtig darauf.“ Wie geht es Ihnen? Warten Sie auch sehnsüchtig auf ein geistliches Wort? Vielleicht ja nicht. Auf ein gutes Wort aber warten Sie bestimmt. Wer hat denn zuletzt eines zu Ihnen gesprochen? Und wem haben Sie ein gutes Wort gesagt?

Neulich habe ich eine schöne Geschichte gehört die davon berichtet wie ein Sufi ein

krankes Kind heilt. Nur mit Worten:

Der Sufi wiederholte einige Worte, dann gab er das Kind den Eltern und sagte: „Nun wird es gesund werden.“Jemand, der das nicht glauben wollte, warf ein: „Wie kann das möglich sein, dass jemand durch ein paar Worte geheilt werden kann?“

Von einem sanften Sufi erwartet niemand eine zornige Antwort, doch jetzt drehte er sich zu diesem Mann und entgegnete ihm: „Du verstehst nichts davon. Du bist ein Narr!“

Der Mann fühlte sich sehr beleidigt. Sein Gesicht rötete sich und er wurde wütend.

Da sagte der Sufi: „Wenn ein Wort die Kraft hat, dich wütend zu machen, warum sollte dann ein Wort nicht auch die Kraft haben zu heilen?“

Jesus hat auch geheilt. Er hat Mut gemacht, den Menschen Augen und Ohren geöffnet, Aussätzige gereinigt, er hat Menschen wieder in die Gesellschaft zurück geholt. Er hat Ihnen Mut gemacht, sich selbst zu lieben. Dann konnten sie losziehen und Gutes tun. Viel hat ER mit Worten getan. Manches vielleicht auch mit Händen und seinem Geist. Aber gute Worte hat er gesprochen. Worte, die Menschen lebendig gemacht haben. Er hat Geschichten erzählt und Menschen wurden geweckt. Wurden plötzlich lebendig. Fingen an zu leben. Jeder weiß, was gemeint ist. Sie entdeckten ihr eigenes Leben, nahmen es in die

Hand und fühlten sich lebendig und frei.

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. (Joh 6,67f.)

Höre und sprich Worte des Lebens. Worte, die nachdenklich machen, Worte, die aufbauen, Worte die trösten, heilen, entspannen und gut tun. Worte, die aufrütteln und Worte, die besänftigen. Höre und sprich. Bitte, auch für die kranke Welt, für die Resignierten, für die Hoffenden, für die Einsamen, für die Suchenden und für die Mutlosen und für alles in dir.

Pfarrer Matthias Müller

Und mir fällt dazu ein:   Das schwerste Wort der Welt

                                     heißt nicht Popocatepetl wie der Berg in Mexiko

                                     oder Ouagadougou wie die Stadt in Afrika.

                                      Das schwerste Wort heißt für viele heißt: Danke!

In diesem Sinne, ein herzliches Dankeschön an alle, die sich auch in unseren Kirchgemeinden mit ihren Kräften einsetzen. Gern denkt an Sie, Ihre Pastorin

Anette Denner